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Geschichten aus der Elbaue

Angst vor friendly fire?

Ein Kommentar

Auch die neutralisierte Pegida vermag noch für Angst im Parteienlager zu sorgen. Das zeigt der Umstand, dass eine für Dienstag von der Evangelischen Akademie Meißen geplante Diskussionsrunde abgesagt wurde. Hier wollten SPD-Landeschef Martin Dulig, der zugleich Vizeministerpräsident des Freistaates Sachsen ist, die CDU-Landtagsabgeordnete Daniela Kuge und der Politikwissenschaftler Werner Patzelt über das Thema Pegida sprechen. Dann wurde berichtet, dass ein paar Pegida-Organsisatoren ebenfalls zu dieser Diskussionsrunde stoßen wollten. Immerhin stammen einige maßgebliche Akteure aus Meißen und dem Umland. Dabei soll es sich um den jetzt als gemäßigt geltenden Teil um Kathrin Oertel und Thomas Tallacker handeln. Daraufhin wurde die Veranstaltung abgesagt. MDR-Moderatorin Alexandra Gerlach nutzte die Chance zur Pressekonferenz anlässlich der neuesten Studie von Professor Patzelt, diesen zu fragen, ob das nicht „ein Offenbarungseid“ sei. Patzelt anwortete sehr gewählt. Ein „hohes Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands“ wolle sich nicht der Kritik aus den eigenen Reihen aussetzen, wenn er mit Pegida-Organisatoren spreche, so Patzelt. Er selbst werde, wenn er darum gebeten werde, selbstverständlich sprechen.

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Autor: Der Elbebiber

Journalist und Autor

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