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Geschichten aus der Elbaue

Tröglitz – Versuch einer Annäherung

Ein Kommentar

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Relief an der Schule in Tröglitz. Foto: leo

Seit knapp zwei Wochen beschäftigt sich das mediale und politische Deutschland zu einem großen Teil wieder mit dem ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt. Das scheint eine heimliche Hauptstadt namens Tröglitz zu haben. Das Hörfunkvolk in Mitteldeutschland erfuhr davon über den Spartenkanal MDR info der Dreiländeranstalt für Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Und es klang bedrohlich, was da aus dem Lautsprecher drang. Journalistisch sauber begann man mit dem Wichtigsten. Das lautete: So etwas wie in Tröglitz dürfe nie wieder passieren. Die Politik müsse künftig lokale Funktionsträger per Gesetz vor Nachstellungen schützen, wurde Sachsen-Anhalts Innenminster Holger Stahlknecht (CDU) zitiert. Dann wurde der ratlose Hörer mit seinen Ängsten und Befürchtungen an den Wetterbericht weitergereicht. Was war da los? Ist Putin in Sachsen-Anhalt einmarschiert? Sind aggressive Abodrücker unterwegs? Ist der Bürgermeister auf der Flucht vor seiner Frau? In den Nachrichten zur vollen Stunde wurde die Lage etwas klarer. Ein ehrenamtlicher Ortsbürgermeister hatte sich dafür eingesetzt, dass Flüchtlinge in seinem Dorf untergebracht werden, worauf er von einem NPD-geführten Mob privat bedroht wurde, dass er es nicht mehr aushielt und von seinem Amt zurücktrat. „Nazialarm“, hieß es kurz darauf in allen Leitmedien und die politischen Sirenen in Berlin heulten los. Der Medienkonsument erfuhr jetzt im Stundentakt mehr Einzelheiten und es entstand der Eindruck, dass es in Sachsen-Anhalt ein Dörfchen geben müsse, wo die Machtergreifung von Nationalsozialisten klammheimlich stattgefunden habe oder nie beendet wurde. Seit Januar werde schon demonstriert. Auf dem Höhepunkt vergangene Woche hätte die aufgeputschte Menge wohl kurz davor gestanden, den roten Hahn auf das Haus des ungeliebten Dorfschulzen zu setzen. So das Gefühl beim Hören der Meldungen. Zum Ende der letzten Woche erfuhr der verdutzte Bürger dann aber wiederum auf verschiedenen Kanälen, dass die „Drahtzieher“ der Tröglitzer Aktionen wohl doch keine „Nazis“ seien. Zwar hätte ein NPD-Mann die Veranstaltungen unter seinem Namen angemeldet, doch die Masse der Protestanten seien keine Rechtsextremen, sondern einfache Bürger des Ortes. Ja, was denn nun? Alles ganz anders oder doch nicht?  Nun war gar nicht so weit weg von Tröglitz, über die A9 eine halbe Stunde entfernt, die Buchmesse in Leipzig. Viel beachteter Gast war Gabriele Krone-Schmalz, die vor Wut über die ihrer Meinung nach völlig schiefe Russlandberichterstattung ein Buch geschrieben hat, dass sich wie geschnitten Brot verkauft. Sie gab den Zuhörern und vor allem den Journalisten mit auf den Weg: Nichts voretikettieren, nicht den Politikern nachplappern und vor allem: sich erstmal ein objektives Bild machen, und den anderen versuchen zu verstehen. Das meinte sie vor allem im Hinblick auf Russland, aber wir müssen nicht in die Ferne schweifen, um diese Grundsätze zu beherzigen. Versuchen wir es mal mit Tröglitz, wo am Sonntag wieder ein „Aufmarsch“ stattfinden sollte.

Vor der Demo gab es Gebäck und Kaffee für jeden, der wollte. Foto: leo

Ein tobender Mob mit Kaffee und Kuchen? Im Vordergrund mit Zylinder der mit Redeverbot belegte Hans Püschel, einst Gründungsmitglied der SPD in Sachsen-Anhalt, jetzt NPD-Kreisrat.  Foto: leo

Eine Gemeinde in der Nähe von Zeitz, laut Wikipedia mit 2816 Einwohnern darin und seit 1. Juli 2003 eingemeindet in einer größeren Verwaltungsgeinheit namens Elsteraue. Auf dem Weg dorthin fährt man am Tagebau Profen vorbei, bekannt von Arbeitsschlachten aus DDR-Zeiten. Ein Kraftwerk der Mibrag steht am Wegesrand und eine verfallene Gastwirtschaft mit dem schönen Namen „Zur Zufriedenheit“. Bei Anbruch der Dunkelheit sieht man die Lichter des Hydrierwerkes Zeitz.
Im Ort selbst, vor allem im Zentrum, vor der Kaufhalle und der Sparkassenfiliale, sieht der geschichtlich Interessierte sofort: Tröglitz ist ein Nazidorf. Architektonisch. Im Karree gebaut sind zweistöckige Mehrfamilienhäuser mit Satteldach. In der Mitte des kleinen Parkes im Zentrum des Ensembles kann man sich noch gut den Fahnenmast vorstellen, an dem erst die Hakenkreuzfahne und später die mit Hammer und Zirkel im Ährenkranz hing. „Tröglitz ist eine Nazisiedlung, 1937 gebaut. Hier war nur Sand. Die Häuser wurden vor allem für die Arbeiter der Hydrierwerke gebraucht. Früher arbeiteten da über 4000 Leute“, erklärt ein alter Mann, angesprochen auf die Bebauung. Nennen wir ihn Horst. Er freut sich, dass er jemanden zum Reden hat. Bereitwillig erzählt er aus seinem Leben. 67 Jahre lebe er nun in Tröglitz. Als Siebenjähriger sei er mit seiner Mutter aus Königsberg vertrieben worden und hier gestrandet. Die anderen Verwandten seien alle im Westen untergekommen. „Wir sind hier hängengblieben“, sagt er. Sein Vater ist mit 32 Jahren in Russland gefallen. Sein Leben lang habe er in der Zemag, einem Maschinenbaubetrieb in Zeitz, als Dreher gearbeitet. Dann mit 55 in Vorruhe, jetzt Rentenabschläge, weil Zeiten nicht anerkannt wurden. „Was haben die uns betrogen“, sagt Horst in seinem weichen Anhalter Idiom, bei dem jedes „g“ wie ein „j“ ausgesprochen wird.

Unter den Augen von Staatsmacht und Medien mussten vorab alle Transparente gezeigt werden. Foto: leo

„Eine Zensur findet nicht statt.“ (Art. V, GG) Unter den Augen von Staatsmacht und Medien mussten vorab alle Transparente gezeigt werden. Foto: leo

Tröglitz sei zwar ein Dorf, aber eher städtisch geprägt. Die Jugend zieht weg, weil es keine Arbeit gibt. Hier ist nichts los. Viele Alte, viel Ruhe. Die Schule sei nur noch Grundschule. Und in den Mehrfamilienhäusern gebe es viele, die sich oft nur alle paar Wochen mal über den Weg laufen, weil sie auswärts arbeiten. „Wir sind nicht so eine Dorfgemeinschaft wie man sich das sonst so vorstellt“, sagt Horst. Deshalb seien auch viele überrascht gewesen, über den Wirbel, den der ehrenamtliche Bürgermeister verursacht hat. „Das ist doch ein Wessi, den kennt doch kaum einer“, sagt Horst. „Läuft jetzt rum mit einem Heiligenschein und genießt die Aufmerksamkeit.“ Während wir plaudern, füllt sich der Platz langsam mit Menschen. Darunter zunächst viele mit schwarzen Kapuzenjacken und ziemlich breiten Schultern darunter. Ein Audi mit den typischen Farben der alten Reichkriegsflagge Schwarz-Weiß-Rot fährt vor. Das Spiel mit der Farbgestaltung ist erst auf den zweiten Blick auffällig. Auch das Nummernschild zeigt am Rand das alte Schwarz-Weiß-Rot. Dann kommen aber auch viele neutral gekeidete Leute, ein junges Pärchen, auch ein paar Kinder. Ein kleiner Wagen mit Gebäck wird aufgebaut, es gibt Kaffee dazu. Wer will, kann sich bedienen. Eine Stimmung wie bei einer gemütlichen Dorfzusammenkunft. Einer kommt mit Zylinder und Wanderstock als wäre ein lustiger Männerausflug zu Himmelfahrt geplant. Oder Herrentag, wie es hier heißt. Erst bei näherem Hinsehen sieht man, dass sein Aufzug auch einen politischen Hintergrund haben muss. Um den Hals trägt er ein Tuch auf dem steht „Maulkorb BRD“.

Der Zug durfte nur auf Nebenstraßen laufen und nicht am Haus des zurückgetretenen Bürgermeisters vorbei. Foto: leo

Der Zug durfte nur auf Nebenstraßen laufen und nicht am Haus des zurückgetretenen Bürgermeisters vorbei. Foto: leo

Polizei ist proportional zur Größe des Ortes und der Veranstaltung reichlich vorhanden. Darunter auch offensichtlich höhere Chargen mit goldenen Sternen auf den Schulterstücken. Nach dem medialen Aufriss der vergangenen Tage schauen die Chefs lieber persönlich nach dem Rechten. Schließlich hat der Innenminister das verschlafene Örtchen zum neuen Hot Spot im „Land der Frühaufsteher“, so die Eigenwerbung des Bundeslandes, erklärt. Ein Polizist lässt einen Mann mit gelber Weste die mitgebrachten Banner entfalten und nimmt sie der Reihe nach ab. Offenbar ist nichts Volksverhetzendes oder Anstößiges darunter. „Für mehr Demokratie“ steht auf einem, „Wir sind Bürger keine Nazis“, „Was ist der Wähler wert“ auf anderen. Genehmigt. Selbst „Lügenpresse“ passiert die Sichtprüfung der Polizei. Ehe es losgeht, wird ein mobiler Lautsprecher bearbeitet, weil er die Worte des Versammlungsleiters nur quäkend wiedergibt. Der da spricht ist Steffen Thiel, NPD-Kreisrat und Anmelder der Demonstration. Man muss zweimal hinschauen. Das soll der Anführer des „Braunen Mobs“ sein, der „Nazihorden“, die einen rechtschaffenen Bürgermeister aus dem Amt jagen? Da steht ein gemütlicher kleiner Mann mit Schiebermütze auf dem Kopf in einer orange-bunten Funktionsjacke und spricht ruhig und frei seine Ankündigungen. Eher so der Typ Onkel, den man im Vorstand des Anglervereins oder der Treckerfreunde vermuten würde. Ihn würde man bedenkenlos fragen, ob er mal kurz auf den Kinderwagen aufpassen könne. Bei einigen aus dem Publikum würde einem eher das Gegenteil einfallen. Es sei richtig, dass „der Steffen“ in der NPD sei, sagte eine späterer Redner, wobei es fast den Eindruck machte, als ob er das bedaure. „Aber er ist einfach ein sympathischer Mensch“. Die Menge sieht das genauso, denn es wird heftig applaudiert und „Jawoll“ gerufen. Vor dem Rundgang wird ein ganzes Bündel an Auflagen verlesen. Die beziehen sich auf die Gestaltung der Transparente, die Lautstärke und die Dauer der Reden und zu einem großen Teil auch auf den Inhalt der Wortbeiträge. Es dürfen keine Volksgruppen verhetzt und beleidigt werden. Besonders der ehemalige Bürgermeister darf nicht erwähnt werden. Offenbar ist man in Magdeburg sehr feinfühlig geworden und möchte den medialen Schaden eingrenzen. MDR und ZDF sind da. Sachsen-Anhalt hatte lange genug den Ruf als Nazigau. Die DVU feierte hier in den Neunzigern Wahlerfolge. Erinnert sei an die Magdeburger Vatertagskrawalle in dieser Zeit oder den Überfall auf eine Theatergruppe. Nicht zuletzt erwähnt sei auch der Fall in Bernburg, wo Neonazis einen türkischen Imbissbetreiber grundlos zusammenschlugen und schwer verletzten. Und jetzt Tröglitz. Inzwischen so etwas wie die heimliche Hauptstadt Sachsen-Anhalts nach dem Medienhype. Das Ganze muss inzwischen auch der Landespolitik in dieser grotesken Verzerrung etwas peinlich sein, weshalb Innenminister Stahlknecht schon zurückruderte. „Der Stahlknecht soll mal ganz ruhig sein, der sieht selber aus wie ein Rechtsradikaler“, sagt Horst und lacht. Mitlaufen will er nicht als der Zug sich trillerpfeifend in Bewegung setzt. Vorn und am Ende begleitet von Bereitschaftspolizei im „Helm-ab-Modus“. Es habe Gewaltdrohungen von linker Seite gegeben, heißt es. „Die müssen Tröglitz erstmal finden“, sagt einer und sorgt damit für Heiterkeit. Nach dem Rundgang folgen einige Wortbeiträge. Die Staatsmacht in Gestalt einer attraktiven Polizistin in mittlerem Alter mit einem imposanten blonden Zopf, achtet auf jedes Wort. Sofort wird eingeschritten als der zurückgetretene Bürgermeister erwähnt wird. Wenn der sich so für Tröglitz eingesetzt hätte, wie er das Dorf in der letzten Woche schlecht gemacht habe, wäre man schon viel weiter, sagte einer und wurde prompt unterbrochen. Zur Sprache kam auch, dass der Bürgermeister bei zwei Aufzügen dabeigestanden habe. Wie das denn zusammenpasse, wenn er angeblich von den Leuten so bedroht würde? Polizeilich interveniert wurde auch, als ein Redner von „begattungswilligen Nordafrikanern“ im Zusammenhang mit den in Tröglitz erwarteten Asylbewerbern sprach. Große Empörung habe vor allem die Medienberichterstattung über Tröglitz ausgelöst, sagten mehrere Redner unter dem Buhen der Menge. So hätten Fernsehsender Filmsequenzen von irgendwelchen anderen Randalen in Berichte über Tröglitz hineingeschnitten, um zu suggerieren, dass hier wahre Straßenschlachten tobten. Ein Redner forderte die Menge auf, ihre Zeitungsabos zu kündigen und die GEZ-Gebühren zu verweigern. Die nötigen Formschreiben fände man auf seiner Homepage. Dazu wurde der aus Dresden bekannte Ruf „Lügenpresse“ skandiert. Dresden war präsent in Form von Flugblättern mit den Pegida-Thesen, die verteilt wurden. Neben den stilistisch tiefgründig vorbereiteten Statements offenbar routinierter Demoredner, die ihre Ausführungen mit Schiller- und Heinezitaten schmückten, erreichten vor allem spontane Wortmeldungen das Publikum emotional. Eine Frau machte ihrem Zorn Luft, dass man als Familie jahrzehntelang geschuftet, gespart und gebaut habe, um jetzt zu erleben wie die Grundstücke durch die Nähe zu einer Asylunterkunft entwertet würden.

Die Hauptforderung der Tröglitzer Demonstranten auf einem Transparent. Foto: leo

Die Hauptforderung der Tröglitzer Demonstranten auf einem Transparent. Foto: leo

„Ich habe nichts gegen Leute, die Schlimmes erlebt haben, da bin ich die Letzte, die was dagegen hat. Ich bin aber einfach gegen Sozialschmarotzer und das nimmt einfach überhand. Und ich bin nicht gewillt, für diese Leute morgens aufzustehen, permanent mich krumm zu machen, zu buckeln und unterm Strich bleibt mir nichts mehr von meinem Geld. Man hat‘s einfach satt, wir sind eine Minderheit in unserem eigenen Land.“ Der Rest ging im Rufen und Beifall der Menge unter. Ein anderer las einen Beschwerdebrief vor, den er der ARD-Redaktion geschrieben hatte, in dem fragte er, wie es zu so einer falschen Darstellung seines Ortes habe kommen können, mit nachweislich falschen Bildern. Darauf las er die Antwort einer Redakteurin vor. Darin war die Rede davon, dass es keine politische Einflussnahme auf Berichte gebe und diese mit großer journalistischer Sorgfalt angefertigt würden. „Ich habe daraufhin nochmal zurückgeschrieben“, sagte der Redner. Wenn das alles so wäre, dann hätte ich keinen Grund für mein Schreiben gehabt. Die Menge lachte. Einer durfte an diesem Abend nicht reden. „Unser Hans“, wie ein Redner sagte. Gemeint war der Mann mit dem Zylinder und dem Maulkorbspruchband. Es handelt sich um Hans Püschel, den ehemaligen Ortsbürgermeister aus Krauschwitz, einem Ort in der Nähe von Tröglitz. Er war laut Wikipedia nach der Wiedervereinigung Gründungsmitglied der SPD in Sachsen-Anhalt und von 1990 bis 1994 sowie von 2001 bis 2013 Bürgermeister von Krauschwitz. Dann machte er öffentlich, dass er Positionen der NPD „unterschreiben könne“. Die Mitteldeutsche Zeitung schrieb 2013 über ihn und die Ermittlungen des Landesamtes für Verfassungsschutz : „Püschel hatte laut Amt in der Vergangenheit auf seiner Internetseite durch rechtsextreme Propaganda gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung verstoßen. ‚Er leugnete unter anderem die Verbrechen des nationalsozialistischen Gewaltregimes an der jüdischen Bevölkerung und leitete ein Forum unter dem Titel ,Holocaustleugnung ist Menschenrecht‘.“Die Staatsanwaltschaft Halle hatte wegen dieser und weiterer zahlreicher extremer Darstellungen Anklage gegen Püschel wegen Volksverhetzung erhoben. Er wurde seines Amtes enthoben und scheiterte mit einer Klage dagegen vor dem Verwaltungsgericht Magdeburg. Heute sitzt der ehemalige SPD-Mann als Vorsitzender der NPD-Fraktion im Kreistag des Burgenlandkreises. Da er am Sonntag nicht reden durfte, auch das offenbar eine Auflage der Behörden, las ein anderer seine Rede vor. Darin beklagte er, dass der Wohnraum für Asylbewerber mit bis zu zehn Euro je Quadratmeter und über die üblichen 2,50 Euro je Quadratmeter an Nebenkosten vergütet werde. Dann hielt es ihn doch nicht in den Reihen der Zuschauer und der setzte zu einer Pantomime-Nummer an, bei der er theatralisch den Mund auf und zu machte, mit den Augen rollte und am Ende andeutete, dass er aufgeknüpft würde, wenn er laut spreche. Die Menge johlte und jubelte.
Zum Schluss wurde bekannt gegeben, dass dies der letzte Spaziergang gewesen sei. Der Kreistag des Burgenlandkreises habe die Einquartierung von Asylbewerbern in Tröglitz beschlossen. Mit den Gegenstimmen der NPD, der Enthaltung der AfD und eines SPD-Abgeordneten. Man habe aber erreicht, dass in dem avisierten Haus nur zwei und nicht fünf Eingänge belegt werden. Die Facebookseite „Tröglitzer“ werden weiter betrieben, sagte der letzte Redner. „Und wenn etwas passiert reicht ein Knopfdruck, und wir sind alle wieder hier.“ Was das sein könnte, blieb unausgesprochen.

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Autor: Der Elbebiber

Journalist und Autor

Ein Kommentar zu “Tröglitz – Versuch einer Annäherung

  1. Danke!
    Deutschland, die Presse und Anhalter sind doch noch nicht verloren!

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